Guitarre-Flageolett-Schule mit Bemerkungen über den Guitarebau,
Wien: Diabelli 1832

„Von den möglichen Formen des Körpers ist jene die beste und vorteilhafteste, welche den stärksten und angenehmsten Klang nebst der möglichsten Bequemlichkeit im Spiele gewährt. Die Erfahrung lehrt aber, dass die Guitaren umso angenehmer und stärker klingen, je mehr Wölbung der Boden hat, und je länglicher die Form im Ganzen ist. Die effectreichste Form wäre daher unstreitig jene der ehemaligen Lauten, Theorben, Mandoren, Mandolinen u.d.g.l., wenn zugleich deren Wölbung nach der regelmässigen Figur einer Parabel oder Elipsis eingerichtet würde. Diese Gestalt hätte noch den Vortheil, dass jeder Zweifel über die Höhe der Zarge beseitigt wäre, weil es dabei keine Zargen gibt, sondern diese mit dem Boden in Eines zusammen fallen.“

Siehe auch im Beitrag “Bauweise von Gitarre und Laute” in dieser Webseite.